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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Nummer 8: Ronaldinho!

Wer kennt ihn nicht, den Coverboy von Törli Nummer 8.
Unter den Ladenhütern dieser Welt gibt es Raritäten, die selbst der gewiefteste Antiquitätenhändler wohl nicht auftreiben kann. Dieses in unberührtes Cellophan verpackte Exemplar ist vielleicht das letzte seiner Art. Die Publikation wurde zur Erinnerung des unvergesslichen Trainingscamp der Brasilianischen Fussballnationalmannschaft von 2006 in Weggis erstellt. Der sinnige Titel Countdown deutet auf die Vorbereitung auf den angestrebten Weltmeistertitel hin. Sportfreunde erinnern sich sicher noch daran, wer dann das Rennen machte, in diesem Sommermärchen.
Die Texte sind viersprachig übersetzt, allerdings lebt diese Broschüre vor allem von den Sportfotos. Zum Beispiel Ronaldinho, wie er von einem weiblichen Fan in der Tetrapack-Arena überrannt wird. Grosses Kino! Auch wenn Kenner wissen, dass in diesem Text extra ein Fehler versteckt ist.

Wer will das Stück? Es passt ausnahmsweise sogar in ein Briefpostcouvert und eignet sich wegen dem Cellophan auch als Geschenk, so last minute.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Nummer 6: der Samichlaus kommt!

Keine Ahnung, ob dieses Buch hält, was sein Titel verspricht.
In gewisser Weise ist im Törli Nummer 6 ein programmatischer Titel: «Reporter ohne Auftrag» ist kein Dasein, das man sich wünscht. Aber es regt zumindest die Fantasie an, nicht? Wer die Musse hat und das Buch lesen möchte, trete mit mir in Verbindung, dann schicke ich es sogleich mit der B-Post zu. Ist ja nicht so dringend, oder?

PS: Niemand kann garantieren, dass dieses Buch nicht ein Schrott ist. Weil niemand es kennt. Es kommt nicht mal bei Goodreads vor! 

Sonntag, 4. Dezember 2016

Nummer 4: Zweimal Max Goldt, gebunden

Der Autor ist ja auch für seine Verlagswechsel bekannt: Hier zwei Rowohltausgaben.
Max Goldt ist der König. Er bleibt es auch, wenn ich mich wehmütig von zwei seiner grossartigen Werke aus meiner kostbaren Sammlung trenne. Sein besonderes Feingefühl fürs Formulieren hat Goldt ja immer auch in die Titel gesteckt. «Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens» ist so ein Beispiel. Niemand mag bestreiten, dass es keinen besseren Titel für einen Kolumnenband gäbe. Das andere Buch heisst QQ und es kommt gratis dazu. Die beiden Bücher wollen zusammen bleiben und nicht getrennt werden.

PS: Muss man auch beim vierten Törli das Funktionieren dieses Adventskalenders immer noch erklären? Wenn jetzt ein Tor daher kommt und das System immer noch nicht checkt, dann soll er doch bitte die alten Postings lesen. Aber eins sei gesagt: Weg ist weg.   

Samstag, 3. Dezember 2016

Nummer 3: ein Klassiker

Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte: In Törli Nummer 3 ist ein dickes Buch.
Ich erinnere mich schwach, dass ich mal ein paar Sätze von Leopold «Poldi» Blooms langem Tag gelesen habe. Nun sucht das kaum berührte weltberühmte Werk einen neuen Eigentümer. James Joyce war ja auch mal in Zürich, und man könnte zur Übergabe dieses Werks einen Termin an seinem Lieblingsplatz vereinbaren, wo das Denkmal des Autors steht, ohne dieses zu nennen.

Wollen wir? Wer möchte? It's all yours!

PS zum Vorgehen: Liken, teilen, kommentieren, klick, klick, klick. Wenn niemand sich meldet, wandert das Buch ins Altpapier. Aber das wäre doch sehr schade, oder?

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Nummer 1: The Hitchhikers Guide To The Galaxy (complete english paperback edition)

Mostly Harmless: Alle fünf Hitchhiker-Taschenbücher in Englisch.
Das erste Törli eines Adventskalenders ist ja immer ein bisschen bombastisch, und auch hier wollen wir nicht geizen: Diese fünf Taschenbücher befinden sich nicht weniger als 20 Jahre in meinem Besitz. Jetzt müssen sie weg.

Muss man Douglas Adams erklären? 1996, als ein gewisser Bandit namens Bob Doyle für das Amt des Amerikanischen Präsidenten kandidierte, las ich den Hitchhiker's Guide und notierte gleich, das sei das beste Buch meines Lebens, für immer. Jetzt ist es für ein einziges Like zu haben, zusammen mit den vier Folgebüchern. Die sind zwar nicht ganz so gut wie das erste, aber auch sehr lustig. Also: So long, and Thanks for all the fish.

PS: Mmh, weil es für uns alle das erste Mal ist, wie wollen wir das jetzt machen mit dem Versand? Vorschlag: Schick doch dem Postkartenfranz ein Email mit der Adresse, der macht so gerne Pakete. Und für immer gilt: De Gschwinder isch de Gschusser.

Mittwoch, 30. November 2016

Avant propos

Ernst Deutsch macht Theater.
Nun, während das Jahr 2016 langsam zur Neige geht, möchte ich im Advent mehrere Probleme auf einmal loswerden. Erstens platzt mein Büchergestell aus allen Nähten. Zweitens ist mir jedes einzelne Buch darin doch zu sehr ans Herz gewachsen, um es in einer Kiste einfach auf die Strasse zu stellen oder gesammelt ins Brocki zu spedieren. Das werde ich aber tun müssen, bevor das neue Jahr anbricht.

Deshalb habe ich im Sinne einer letzten Chance beschlossen, jeden Tag des kommenden Advents eines oder mehrere Bücher in ein Törli zu stellen. Wer dann am richtigen Ort zuerst klickelickt und kommentiert mit beliebigen Phrasen wie «bitte ja», «gerne, aber sofort», «ich will» oder «I like», dem tu ich die Bücher dann in ein Paket und schicke es ihm zu. Vom verschollenen Postkartenfranz wurde mir nämlich noch eine prall volle Portokasse und eine analoge Adresskartei hinterlassen, die ich zum Versand der Bücher verwenden möchte. Irgendwelche Fragen?

Ach ja, das Kleingedruckte: Alle Bücher in diesem «Blog» sind unkäufliche Einzelstücke, die gibts nur einmal und dann nie wieder. Das ist auch kein kommerzielles Angebot, sondern eine Wohltätigkeitsaktion, ehrlich! Der Rest sollte eigentlich dann für sich selbst sprechen. Bin ja gespannt, ob das läuft. Danke fürs Mitmachen!